Wir haben den „Ostergarten“ nicht erfunden. Solche Sinnenparks für die Passionszeit hat es in vielen Kirchen und auch in öffentlichen Räumen schon gegeben.
Vorliegende Erfahrungen aufgreifend, haben wir im Sommer 2008 in der Kreuzkirche begonnen, uns mit diesem Thema zu beschäftigen. Ein Konzeptionsteam – bestehend aus zwei Pädagoginnen und zwei Theologen – hat eine erste Grundlage für weitere Planungen erstellt. In Mitarbeiterforen wurden diese abgestimmt und verfeinert. Mehrere Arbeitsgruppen haben sich dann mit der Umsetzung befasst.
Die Resonanz hat uns im Jahr 2009 sehr überrascht. Es hat sich gezeigt, dass unterschiedlichste Menschen von unserer Erlebnisausstellung berührt wurden: Schulklassen und Seniorengruppen, Familien und Einzelne. Wir hatten am Ende Mühe, den Andrang zu bewältigen und mussten leider dann auch vielen Interessierten absagen.
In diesem Jahr wird die Baptistengemeinde in Oldenburg 175 Jahre. Ein Grund, zu feiern. Ein Grund auch das, was für uns so wesentlich ist, mit vielen Menschen zu teilen. Deshalb haben wir uns entschlossen, erneut einen Ostergarten anzubieten. Leider sind fast die kompletten Kulissen bei einem Wasserschaden zerstört worden. Nahezu alles musste neu entstehen. Wir haben diesen Umstand genutzt, um jedes Element der Ausstellung noch mal genau auf den Prüfstand zu stellen.
Wir gehen davon aus, dass die Änderungen und Erweiterungen dem Ostergarten nicht schaden werden. Wir möchten gern, dass sich viele Menschen ein eigenes Bild davon machen können, worin das Geheimnis der Passion besteht.
Falls Sie sich über die Kreuzkirche (eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde) informieren möchten, laden wir Sie ein, unsere Homepage unter www.kreuzkirche-oldenburg.de zu besuchen.