2. Februar
Es geht weiter rund: draußen und drinnen entwickeln sich die Vorplanungen nun ganz konkret weiter. Zeltaufbau bei klirrender Kälte am Dienstag. Am Mittwoch „Lichterspiele“ im Kirchenraum zur vollendeten Wandgestaltung. Am Donnerstag weitere Ideen zur Gestaltung des Zeltbereiches im Hof, Abschluss der Listen zur Materialbestellung, Erstellung neuer „Arbeitsprojektlisten“ für den sich immer mehr erweiternden Kreis von Mitarbeitern.
Für mich erstaunlich, wie sich immer wieder etwas Neues entwickelt, die Ideen nicht ausgehen, einige voller Inspirationskraft stecken, andere nachhaltig praktisch, wieder andere vernetzend tätig werden. Es entsteht Teamgeist, es bleiben staunende Fragen, das Messen und Schätzen zeigt sich als hohe Kunst. Und: die Hoffnungen auf eine gute Weiterentwicklung hält an.
Die hohe Leiter im Altarraum, das Zelt als verbindendes Element draußen. Ich habe sie als Mut machende Symbole empfunden. Wir haben ein Ziel, das wir erreichen möchten. Dabei geht es um mehr als eine „Erlebnislandschaft“. Und wir tun unsere Arbeit gemeinsam im „Unterwegssein“ und unter einem besonderen Schutz.
Da wird einem trotz äußerer Winterkälte innerlich warm.
(Anke Visser)
11. Januar
Die Vorbereitung geht in ihre heiße Phase. Allmählich steigt die Vorfreude, aber auch die Anspannung im Blick auf den Ostergarten 2012. In gewisser Weise ist es dieses Mal einfacher. Religionslehrer bitten uns ungefragt, ihre Klasse auch zu berücksichtigen. Der Ostergarten 2009 hat Spuren hinterlassen. Die Öffentlichkeitsarbeit gestaltet sich leichter. Gleichzeitig ist noch unglaublich viel zu tun. Die benötigte Zahl an Mitarbeitenden haben wir bei weitem noch nicht. Einige Ideen existieren erst im Kopf und wollen umgesetzt werden. Werden sie funktionieren?
Nein, auch dieser Ostergarten ist alles andere als ein Selbstläufer. Ich freue mich schon auf den Augenblick, wenn ich zum ersten Mal sagen darf: Guten Tag, mein Name ist Lukas und ich möchte ihnen von einer Zeit erzählen…
(Martin Seydlitz)